PRK-Laser DIE PHOTOREFRAKTIVE KERATEKTOMIE

Bei der PRK wird zunächst mit einem speziellen Instrument die oberste Hornhautschicht, das Epithel, entfernt. Anschließend wird die Oberfläche mit dem computergesteuerten Excimer-Laser modelliert. Dadurch wird die Brechkraft an der Oberfläche der zentralen Hornhaut verändert. Die oberste Hornhautschicht regeneriert sich in etwa 3 bis 4 Tagen. Während der ersten zwei Tage nach dem Eingriff können eine Reizung oder Schmerzen am Auge auftreten. Diese werden in der Regel mit einer therapeutischen Kontaktlinse und mit Medikamenten effektiv gelindert.

Die PRK wird seit 1989 angewendet und wurde 1995 sowohl von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als auch vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als „wissenschaftlich anerkanntes“ Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -6 Dioptrien, der Weitsichtigkeit bis ca. +3 Dioptrien und des Astigmatismus bis ca. -3 Dioptrien eingestuft. Sie ist der Vorläufer des LASIK-Verfahrens.

Vorteile der PRK sind

  • geringes OP-Risiko
  • große Langzeiterfahrung
  • kostengünstiger als LASIK

Nachteile der PRK sind

  • wegen des Narbenrisikos wird nur bei schwächeren Fehlsichtigkeiten angewandt
  • Schmerzen in den ersten 2-3 Tagen